Britta Sabbag - Das Leben ist (k)ein Ponyhof






Erster Satz

Die meisten Menschen sind mit ihrem Leben nicht zufrieden.

Inhalt

Wenn du den roten Faden verloren hast, halt nach einem anderen Ausschau - vielleicht ist deiner bunt!
Antonias Leben ist perfekt! Bis ihre Mutter sie dazu verdonnert, auf ihren leicht senilen Stiefvater aufzupassen, während sie selbst sich in einem indischen Ashram vergnügt. Dabei hat die Karrierefrau Antonia für so etwas nun wirklich keine Zeit. Schließlich steigt sie gerade zur Partnerin in einer Unternehmensberatung auf und will ihren langjährigen Freund und Kollegen heiraten,
Zurück im Heimatkaff stellen Walters Schrullen Antonia gehörig auf die Probe. Bald steht ihr ganzes Leben Kopf. Oder lernt sie vielleicht gerade erst zu leben?

Meinung

Das Leben ist (k)ein Ponyhof war nun schon das vierte Buch, welches ich von Britta Sabbag gelesen und auch geliebt habe.
Das Buch ist trotz des Humors und dem kleinem bisschen Liebe kein typisches Chicklit-Buch, welches nur zur reinen Unterhaltung da ist. Die Geschichte um Antonia, Carl, Leo und natürlich dem lieben Walter ist sehr verzwickt und das Problem vor das Antonia gestellt wird nicht so einfach zu lösen.
Die Charaktere habe ich eigentlich alle ins Herz geschlossen. Komischerweise sogar Carl, da ich selbst für ihn in seiner Situation Verständnis hatte. Dann gibt es noch den chaotischen Walter, der Kaffee in einer Tennissocke aufbrüht, Antonia, die eigentlich immer einen Plan hat und dann wäre da noch Leo. LEO... hach... so 'nen Leo hätt ich auch gerne. Er ist der Besitzer des Reiterhofes und einfach nur toll, toll, toll und nochmal toll. Allein, dass er so ein großes Herz hat und Walter auf seinem Hof beschäftigt, während Antonia arbeitet, macht ihn so sympathisch und liebevoll. Ich sollte die Autorin mal fragen, wo man so einen Leo findet. ;) Also ich vergucke mich ja selten in einen Buchcharakter, aber der hat es geschafft.
Zum Schreibstil kann ich sagen, dass es wieder typisch Britta Sabbag ist, wie ich finde. Trotz des Themas ist es sehr witzig und leicht geschrieben und regt dazu an das Buch zu verschlingen.
Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass das Buch von der Aufmachung her genau wie Pinguinwetter und Pandablues sind, es gibt sogar ein Zebradaumenkino, aber es ist eigenständig und hat komplett andere Charaktere. Also falls ihr noch kein Buch der Autorin gelesen habt, könnt ihr auch mit diesem starten.

Fazit

Das Leben ist (k)ein Ponyhof ist ein super Buch. Ich kann das Buch nur empfehlen und ich glaube es ist bisher zusammen mit Stolperherz, dem Jugendbuch der Autorin, mein Lieblingsbuch. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher von Britta Sabbag. Und hach, so ein Leo wäre schon echt toll <3

Über die Autorin

Britta Sabbag, geboren 1978 in Osnabrück, studierte Sprachwissenschaft, Psychologie und Pädagogik in Bonn. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums arbeitete sie sechs Jahre als Personalerin in mehreren großen Firmen. Als die Krise zuschlug, nutzte sie die Chance, um das zu tun, was sie schon immer wollte: schreiben. Heute schreibt und lebt sie immer noch in Bonn.
(Quelle: Verlagsseite Lübbe)






Weitere Bücher

     



Kommentare:

  1. Danke für die tolle Rezension!
    Lg Sonja

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  2. Da mir "Pinguinwetter" aufgrund der Protagonistin nicht zu gut gefallen hat, habe ich um das Panda-Buch einen Bogen gemacht. Dieser Titel klingt nun wieder super interessant - danke für die ansprechende Rezi! Ich setze den Ponyhof mal auf meine Wunschliste... bin gespannt auf LEO!

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