[3 in 1 Rezi] Bitterzart, Legend, Vollendet


Dieses Mal gibt es eine 3 in 1 Rezi für Dystopien. Welches mittlerweile nicht mehr wirklich mein Lieblingsgenre ist.



Erster Satz
Am Abend bevvor ich in die elfte Klasse kam - ich war gerade so sechzehn -, sagte Gable Arsley, er wolle mit mir schlafen.
Inhalt
 New York 2083: Wasser und Papier sind knapp, Kaffee und Schokolade sind illegal. Smartphones sind für Minderjährige verboten und um 24 Uhr ist Sperrstunde. Die Balanchine Familie ist das Zentrum des illegalen Schokoladenhandels in New York. Doch die Eltern von Anya Balanchine sind bereits tot, und Anya ist mit 16 Jahren das Familienoberhaupt. Sie kümmert sich um ihre Geschwister und die kranke Großmutter, und versucht, sie alle möglichst aus dem illegalen Familiengeschäft rauszuhalten.

Meinung
Von Bitterzart habe ich von vorneherein nicht viel erwartet, da auch die Meinungen eher gemischt waren. Ich glaube herade deshalb hat es mich absolut nicht enttäuscht. 
Die Erzählweise in dieser Dystopie ist besonders, wie man schon am Ersten Satz sehen kann, erzählt Anya ihre Grschichte aus der Zukunft. Es kommt einem so vor, als würde sie ihren Enkeln erzählen, was sie alles sie alles erlebt hat.
Zudem war ich positiv von den Charakteren überrascht, vor allem Scarlet, Anyas beste Freundin. Die Gespräche innerhalb der Freundinnen und auch die inneren Monologe von Anya waren immer sehr gehaltvoll. Ich habe häufig klene Zettelchen in die Seiten gelegt, um später nochmal darin lesen zu können.
Leider war die Geschichte nicht herausragend, es war spannend - keine Frage - aber es passiert nicht viel. Man ist hier sehr auf die weiteren Teile angewiesen.
Zusammenfassend hatte ich wirklich viel Freude mit dem Buch, und hoffe die nächsten Teile auch bald lesen zu können.
Eigentlich 3.5. Sterne

Erster Satz
Meine Mutter glaubte, dass ich tot bin.
Inhalt
Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos – angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? 

Meinung
Mit Legend hatte ich so meine Schwierigkeiten. Der Plot war vielversprechend, jedoch war ich auch nach 150 Seiten nicht in der Story drin. Das wurde auch bis zum Ende nicht besser. Zu den Charakteren konnte ich absolut keine Verbindung aufbauen, im Prinzip war mir es egal was mit ihnen passiert. Ja eigentlich nicht Sinn der Sache. Ich fande vor allem der Aspekt mit der Seuche spannend, aber trotzdem konnte es mich nicht an der Stange halten.
Für mich sind Dystopien, in denen es Verschwörungen, Allianzen, etc. im System gibt.. naja langweilig. Das ist so ein Einheitsbrei (mehr dazu vor allem bei Vollendet).
Nach dem Lesen war ich der Meinung ich gebe dem 2. Teil noch eine Chance, jedoch habe ich da mittlerweile absolut keine Lust mehr drauf.



Erster Satz Der zweite Bürgerkrieg, auch bekannt als "Heartland-Krieg", war ein langer, blutiger Konflikt um eine einzige Streitfrage.
Inhalt Jeder hat das Recht zu leben - bis zu seinem 13. Geburtstag.
Der 16-jährige Connor hat ständig Ärger. Risa lebt in einem überfüllten Waisenhaus. Lev ist das wohlbehütete Kind strenggläubiger Eltern. So unterschiedlich die drei auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind auf der Flucht. Vor einem Staat, in dem Eltern ihre Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren „umwandeln“ lassen können. Die Umwandlung ist schmerzfrei. Jeder Teil des Körpers lebt als Organspende in einem anderen Organismus weiter. Aber … wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem ... lebst du dann, oder bist du tot?
Meinung Ich habe es von der ersten Seite an nicht gemocht. Connor - ehrlich - Connor, ist so ein ätzender Protagonist! Ich konnte mich NULL mit ihm identifizieren. Seine Gedanken und Ansichten sowie seine Handlungen - ahhh! Es trieb mich fast in die Verzweiflung. Als dann noch Risa dazu kam, wurde es nicht besser. Auch sie war mir absolut unsympathisch. Als wir dann endlich in der Handlung drin waren, war ich noch weniger begeistert, als zu Anfang. Denn hier haben wir wieder genau das was ich so ätzend finde.. Eine heimliche Zusammenkunft um gegen das System zu rebellieren, bzw. das System zu umgehen. Und siehe da, es ist doch nicht ganz so heimlich wie sie dachten. Ne! Mag ich nicht, hab ich alles schon 10 Mal gelesen. Und diese Horror-Vorstellung die alle in dieser Dystopie sehen, sehe ich nicht. Es war langweilig!

 Damit habe ich, für mich, beschlossen das (Jugend-)Dystopien absolut nichts mehr für mich sind. 


Kommentare:

  1. hmm, mir hat Legend total gut gefallen und die Triologie zählt sogar zu meinen Lieblingsbüchern! Aber das ist natürlich alles Geschmackssache ;)
    Ich habe mich übrigens gerade total in dein Design und vor allem deinen Hintergrund verliebt. Ich liebe Punkte einfach! :D
    Liebe Grüße, Bekky <3
    http://weareinfiniteee.blogspot.de/

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    1. Jeder wie er mag :)
      Vielen Dank!
      Liebe Grüße :)

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  2. Hey,

    Dystopien sind großartig :) Ich mag sie auch total gern...Bitterzart fand ich total schlecht. Ich mochte die Hauptcharaktere aber auch gar nicht...

    Legend war okay und das letzte Buch kenne ich gar nicht...

    Meine Lieblingsdystopie ist immer noch die Auswahl :)

    LG Felan

    PS: Dein roter Hintergrund gefällt mir total gut :)

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    1. Wie man merkt, ich bin kein Dystopien Fan (mehr).

      Dankeschön :)
      Liebe Grüße!

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