Kerstin Gier - Fisherman's Friend in meiner Koje

Erster Satz

"Mutter-Teresa-Seniorenheim", murmelte ich vor mich hin.

Inhalt

Ein Segelkurs kann wirklich sehr aufregend sein - und lustig dazu. Und auf jeden Fall ist er manchmal sinnvoller als eine Kontaktanzeige...

Judith verliebt sich unsterblich in den Segellehrer, den sie irrtümlicherweise für eine moderne Ausgabe von Käpt'n Sparrow hält. Rebecca sehnt sich nach einem aufregenden Seitensprung auf hoher See, nur Bille möchte wirklich Segeln lernen, Und nebenbei ihren unerträglichen Freund eifersüchtig machen.

Mit von der Partie auf der stürmischen Ostsee: Alte und junge Seebären, Ehepaare mit erstaunlichen Macken und jede Menge Fisherman's Friend extra strong.

Meine Meinung

Irgendwie habe ich das Talent entwickelt, dass ich intuitiv zu zweiten Teilen greife, ohne zu ahnen, dass es nen Vorgänger gibt.
Das war auch der Fall bei Fisherman's Friend. Man kann ihn aber wirklich gut als Einzelband lesen, da ich erst nach dem Lesen bei der Recherche für den Lesemonat oder so herausfand, dass es überhaupt einen ersten Teil gibt.
Ich hatte bisher von Kerstin Gier die Edelsteinreihe und die ersten zwei Teile von Silber gelesen. Das sind ja beides Jugendbücher und ich wollte einfach mal wissen, wie ihre Frauenromane sind, da ich ihren Humor so toll finde.
Gesehen habe ich auch schon die ZDF-Verfilmung von der Müttermafia und war auch dort total begeistert. Demnach waren meine Erwartungen hoch. Was ich nicht beachtet habe, ich habe mir ein Buch gegriffen, was 1998 erschienen ist, also schon 17 Jahre auf dem Buckel hat. Aber nun gut, das Buch ist ja nicht wirklich dick und groß geschrieben, also lesen wir es mal.
Gesagt, getan. Leider konnte es mich nicht so sehr begeistern, da die Geschichte mich einfach nicht ansprechen konnte.
Aber erstmal zum positiven. Schon in diesem Buch bemerkt man Kerstin Giers wunderbaren Humor, warum ich das Buch auch zu Ende gelesen habe, denn ich liebe einfach ihren Schreibstil und daher muss ich alles von ihr lesen. In diesem Buch nimmt man die Perspektive von Judith ein, die sich in den Segellehrer verliebt und denkt, er wäre Drogendealer. Äääääääähm... jaaaaaaaa... ooooookay?
Die Geschichte konnte mich wie gesagt nicht begeistern. Der Segelkurs an sich war für mich eher langweilig, da dort nicht wirklich viel passiert ist, da es einfach nur Theorie in einem Seniorenheim war. Und dort spielt eigentlich auch ein großer Teil des Buches. Richtige Segeltörns gab es eher weniger, aber naja gut.
Übrigens warum das Buch Fisherman's Friend im Titel hat und im Klappentext von "jede Menge Fisherman's Friend extra strong" die Rede ist, fragt mich bitte nicht. Ich glaube sie wurde ein oder zwei Mal im Buch nebenbei erwähnt. mehr aber auch nicht.
Die Charaktere gingen mir teilweise auch extrem auf die Nerven, vorallem dieses Ehepaar, ich glaube sie hießen Rosi und Fred. SCHRECKLICH!!
Den einzigen, den ich wirklich sympathisch fand, wurde frühzeitig aus dem Segelkurs geschmissen, daher dann nur eine kleine Nebenrolle und als Drogenjunkie abgestempelt. Ich würde sagen: JACKPOT.
Ich habe noch Lügen, die von Herzen kommen ungelesen im Regal stehen und hoffe, dass es mir besser gefällt.

Fazit

Gut für zwischendurch, aber wirklich weiterempfehlen, würde ich es glaube ich eher nicht.

Über die Autorin

Kerstin Gier hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 mit dem Schreiben von Frauenromanen begonnen. Mit Erfolg: Ihr Erstling "Männer und andere Katastrophen" wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt, und auch die nachfolgenden Romane erfreuen sich großer Beliebtheit. "Das unmoralische Sonderangebot" wurde mit der "DeLiA" für den besten deutschsprachigen Liebesroman 2005 ausgezeichnet und "Für jede Lösung ein Problem" wurde ein Bestseller. Alle Romane von Kerstin Gier werden mit enthusiastischen Kritiken von ihren Leserinnen bedacht. Heute lebt Kerstin Gier, Jahrgang 1966, als freie Autorin mit Mann, Sohn, zwei Katzen und drei Hühnern in einem Dorf in der Nähe von Bergisch Gladbach.
(Quelle: Verlagsseite Bastei Lübbe)

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