1 Buch - 2 Meinungen: Monica McInerney - Das Haus am Hyde-Park

Erster Satz

Bei meiner ersten Begegnung mit Onkel Lucas hatte ich versucht, ihn zu bestehlen.

Inhalt

Ein schrecklicher Unfall zerstört das Leben der jungen Australierin Ella O’Hanlon. Bei Nacht und Nebel verlässt sie daraufhin ihre große Liebe Aidan, den sie für die Tragödie verantwortlich macht. Ihr liebenswerter, weiser Onkel Lucas Fox überredet sie schließlich, zu ihm nach London zu kommen. Der Professor lebt in einer alten Villa am Hyde Park, die voller Bücher und wundervoller Erinnerungen steckt. Was Ella nicht weiß, gemeinsam mit dem Rest der kunterbunten Fox-Familie schmiedet Lucas einen Plan, um seiner Nichte die Freude am Leben zurück- und sie wieder mit der Liebe ihres Lebens zusammenzubringen.

Unsere Meinungen

Der Einstieg in das Buch hat mich ein bisschen Mühe gekostet, da es mit Ella als Kind beginnt und ich zuerst etwas orientierungslos war. Als ich jedoch verstanden habe auf welchen Ebenen das Buch spielt, hat es mich nicht mehr losgelassen. Ich habe immer weitergelesen, bis ich fertig war. Ich musste wissen, wie es mit den Charakteren ausgeht und wie alles zusammenfindet. Am Anfang konnte ich mit Jess nur sehr gering identifizieren, da sie Musical Darstellerin werden möchte. Das ist etwas wofür ich mich kaum interessiere, jedoch wurde es dann zunehmend spannender und ich konnte am Ende auch sie in mein Herz schließen. Auch die anderen Charaktere sind liebenswert, besonders Charlie konnte mein Herz erobern. Das Buch hat mich teilweise wirklich mitgenommen und richtigehend wütend gemacht und genau sowas brauche ich beim Lesen!


Auch ich hatte Probleme bei dem Einstieg, da ich nicht oft solche Bücher lese und auch nicht sofort verstanden habe, worum es in dem Buch geht. Allerdings konnte ich nach etwa 50 bis 100 Seiten das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da ich es auf seine ganz eigene Art spannend fand.
Allgemein würde ich das Buch eher als "plätschernd" bezeichnen, da handlungstechnisch nicht unbedingt so viel passiert.
Die Charaktere sind mir alle total ans Herz gewachsen, da sie alle auf ihre Weise mit dem Schicksal zu kämpfen hatten und auch eine Art von Stärke bewiesen haben, denn das Leben geht ja nun mal doch irgendwie weiter.
Trotz der eher traurigen Grundstimmung, musste ich auch öfters schmunzeln, denn ich fand Ellas Mutter mit ihrer Kochshow einfach nur total witzig.

Unsere Bewertung

Über die Autorin

Monica McInerney ist mit ihren sechs Geschwistern in Clare Valley in Australien aufgewachsen. Ihre Romane stehen sowohl dort als auch in ihrer neuen Heimat Irland immer wieder auf den Bestsellerlisten. Für »Die Töchter der Familie Faraday« wurde ihr in Australien die Auszeichnung »General Fiction Book of the Year« verliehen, und auch für »Die Frauen von Clare Valley« und »Das Haus am Hyde Park« war sie wieder nominiert. Zurzeit lebt sie mit ihrem Mann in Dublin.
(Quelle: Verlagsseite Randomhouse)

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Kommentare:

  1. Interessant, dass ihr das Buch ähnlich empfandet!!! Die Story hört sich aber auf jeden Fall gut an, mal schauen, ob ich das Buch lesen werde!

    Übrigens folge ich eurem Blog jetzt mal. Eure Rezis gefallen mir! :D

    Liebe Grüße
    Jessi
    http://jessireneleseratten.blogspot.de/

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    1. ich fand es auch total spannend, da wir eigentlich nicht unbedingt den gleichen Lesegeschmack teilen :)
      Das Buch kann ich wirklich weiterempfehlen!!!
      Und vielen lieben Dank fürs Folgen, ich werde auch mal bei dir vorbeischauen.
      Liebe Grüße
      Mandy :)

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