Christine Thomas - Rock my Wolrd, ein heißer Sommer

Erster Satz

Könnt ihr euch an einen Tag in eurem Leben erinnern, der etwas ganz Besonderes war?

Inhalt

Als die 17-jährige Jasmin auf ihrer Geburtstagsparty ihren Freund Conall beim Fremdgehen mit ihrer besten Freundin erwischt, ist sie dankbar, nach L.A. flüchten zu können. Ihre Mutter hat beschlossen, dort als Schauspielerin neu durchzustarten. Während Jasmins bester Freund Leon ihren Rachesong "Sorry Ass" zum YouTube-Hit macht, jobbt sie in L.A. im Coffeeshop und verliebt sich dort in den geheimnisvollen Raoul. [Hier lasse ich bewusst ein Stück Klappentext weg!]

Meine Meinung

Der Klappentext des Buches hatte mich sofort angesprochen. YouTube, Schauspiel, L.A., Liebe, das klang in meinen Ohren einfach nach eine schöne Geschichte für Zwischendurch.
Wie ihr oben beim Inhalt seht, habe ich zu euren Gunsten ein Stück vom Klappentext weggelassen. Denn dieser Teil hat mir das ganze Buch madig gemacht! 
Aber beginnen wir von vorne. Für mich muss ein Klappentext ansprechend sein und mich zum lesen anfixen. Dafür braucht es für mich auch meistens einen großen Cliffhanger im Klappentext, der zum lesen verleitet. Dies erfüllt dieses Buch, weshalb ich es auch dann gelesen habe. 
Das Problem ist nur, der "Cliffhanger" im Klappentext spoilert richtig doll, da es erst auf den letzten 100 Seiten passiert. Sprich, der Grund, warum ich das Buch in die Hand genommen habe, war das Ende. So habe ich beim Lesen immer auf die Stelle gewartet, die im Klappentext angesprochen wurde, da sie echt gut klang, aber sie kam und kam einfach nicht.
Trotzdem, das muss man sagen, konnte ich das Buch trotzdem nicht weglegen, auch wenn ich immer ungeduldiger wurde.
Warum ich weitergelesen habe? Das lag einerseits an dem geheimnisvollen Raoul, den ich irgendwie in mein Herz geschlossen habe. Andererseits gibt es auch in diesem Buch einen Schicksalsschalg und wer mich mittlerweile kennt, weiß, dass ich gerne Bücher lese, in denen der Protagonist einiges durchmacht. So war es auch in diesem Buch.
Das hat mich sogar fast vergessen lassen, wie doof ich den Schreibstil fand, beziehungsweise sagen wir lieber er war ungewohnt. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Jasmin geschrieben. Allerdings waren wir nicht "in ihrem Kopf", wie ich es normalerweise kenne und liebe, sondern es ist so, als würden wir Jasmin gegenüber sitzen und sie spricht mit uns und spricht den Leser auch immer mal wieder an. An sich finde ich das wirklich genial, da man sich wie eine Freundin von Jasmin fühlt, aber es war einfach ungewohnt, habe mich aber nach einigen Seiten auch daran gewöhnt und konnte damit leben, dass Jasmin mich ab und zu mal direkt anspricht.
Wie schon gesagt habe ich Raoul total ins Herz geschlossen, aber auch Jasmins besten Freund Leon, da er einfach total liebenswert ist. Zu Jasmins Person kann ich mir allerdings nicht wirklich eine Meinung bilden, manchmal ging sie mir auf den Keks und manchmal habe ich so extrem mit ihr mitgefühlt.
Als ich den Epilog beendet hatte, musste ich feststellen, dass da steht "Fortsetzung folgt". Nun ja, ich dachte, ich habe einen Einzelband in der Hand. Deshalb lasse ich meine Meinung dazu mal unkommentiert! (Gibt es überhaupt noch Einzelbände in der heutigen Zeit?!) 
Für die, die sowas stört, das Buch endet relativ offen, man könnte es als Cliffhanger bezeichnen, auch wenn er bei mir nicht die Wirkung von "Ich muss sofort weiterlesen, gebt mir dieses Buch.. SOFORT!" hatte.
Noch kurz zum Abschluss, wie immer etwas zum Cover: An sich finde ich es ganz ok, der Kerl sieht komisch aus und im Buchladen hätte ich das Buch glaube ich nicht in die Hand genommen um den Klappentext zu lesen (was ja eh ein großer Fehler gewesen wäre :D)

Fazit

Alles in allem ist es echt ein super Buch und mir hätte es gefallen können, hätte ich den Klappentext nicht gelesen. Denn manchmal kann ein Satz auf dem Klappentext alles vermiesen.
Ob ich die Reihe weiterverfolge weiß ich noch nicht, aber da habe ich laut Autorinnen-Fanpage noch bis Frühjahr 2016 Zeit um mich zu entscheiden.

Über die Autorin

Christine Thomas ist verrückt nach Latte Macchiato und American Football. Sie liebt Lakritz, lange Spaziergänge und das Meer. Eine Sache gibt es allerdings, die sie noch mehr mag, und das sind Happy Endings. Da es im wahren Leben oft zu wenig davon gibt schreibt sie ihre eigenen. Ihre Romane handeln von Freundschaft, Leidenschaft, Familie und der großen Liebe. Zusammen mit ihrem Schatz und einem albernen Goldfisch lebt sie abwechselnd in Köln und Frankreich.
(Quelle: Verlagsseite Random House)

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