Alice hinter den Spiegeln

Hallo :)

nach einer Mal wieder etwas längeren Pause, melde ich mich wieder hier auf meinem Blog zurück.
Für die Lehrer kam der Notenschluss mal wieder so überraschend plötzlich, dass alle nochmal panisch eine Klausur schreiben wollten.

Aber darum soll es heute gar nicht gehen, denn ich war gestern Abend zusammen mit meiner Freundin Jule im Kino (einige von euch kennen sie vielleicht, da ich auf FB öfter mal Fotos mit ihr poste und es früher auch 1..2... Videos zusammen mit ihr auf meinem Kanal gab).

Und zwar haben wir uns den zweiten Teil von Alice im Wunderland angeschaut.
Da ich ein wenig Redebedarf habe, dachte ich mir, ich schreibe hier mal meine Gedanken rein und teile sie mit euch :) Dies wird aber auf keinen Fall eine Filmrezension, aber wenn euch diese Art von Posts gefallen, kann ich gerne öfter Mal über Filme und Serien schreiben (:
Damals war Alice im Wunderland glaube ich der allererste Film, den ich von Tim Burton gesehen habe und ich war einfach von den Bildern und der Geschichte fasziniert. Danach schaute ich auch noch Edward mit den Scherenhänden und Charlie in der Schokoladenfabrik.
Alle drei Filme haben es mir angetan und ich war einfach begeistert von dem Stil, den man in den Filmen von Tim Burton wiederfindet und die so einzigartig irgendwie sind.
Da ich den ersten Teil von Alice damals auch schon mit Jule geschaut hatte, war für mich klar, dass ich mit ihr zusammen ins Kino möchte, um diesen Film zu schauen.
Und gestern war es dann auch schon so weit.

Ich habe Jule mit meinem Auto abgeholt und wir sind ins Kino gefahren. Wir waren uns beide einig den Film nicht in 3D zu schauen, da ich aber zu inkompetent bin, dass Kinoprogramm zu lesen, haben wir an der Kasse festgestellt, dass wir ihn wohl doch in 3D schauen werden.
Jule und ich sind beide nicht so die Fans von 3D-Filmen, außer sie sind animiert, Da Tim Burtons Filme ja zum Teil animiert sind, dachten wir uns, dass es ja nicht sooooo schlimm werden kann.

Bevor wir in den Saal sind, habe ich mir noch ein Ben & Jerrys gegönnt und dann ging es auch schon in den Kinosaal.
Wir sind zur Vorstellung um 19:30 Uhr gegangen und da der Film ja noch relativ neu draußen ist, dachten wir uns, dass die Vorstellung wohl brechend voll sein wird, aber Pustekuchen. Insgesamt waren wir vielleicht 15 Leute und jede "Gruppe" hatte eine ganze Reihe für sich, was natürlich perfekt ist, um die langen Beine auch mal auszustrecken :D

Im Vorfeld haben Jule und ich schon mal kurz über den Film gesprochen. Ich hatte gar keine Ahnung, worum es in dem Film gehen wird, habe nur nochmal vorher etwa die erste Stunde des ersten Teils auf Netflix gesehen, um wieder grob zu wissen, worum es dort ging. Jule hatte keine Ahnung mehr vom ersten Teil, aber dafür den Trailer vom zweiten vorher angesehen.

Hier mal der Trailer für euch:

Im Vorfeld kamen mal wieder allerhand Trailer und wir haben schon fest beschlossen, dass der nächste Film, den wir uns im Kino anschauen werden, Pets sein wird. Der Trailer ist einfach genial und wir mussten beide so sehr lachen.

Als dann endlich der Film begann, war ich erstmal etwas verwirrt, da Alice mit einem Schiff auf dem Meer war. Irgendwie ergab das für mich keinen Sinn. 
Als sie dann aber aufs Land zurück kam und mit ihrer Mutter auf eine Feier ging, musste ich schon das erste Mal lachen, da alle normal angezogen waren, außer Alice. Sie hatte ein asiatisches Kleid an und stach aus der Menge heraus.

Als es dann endlich durch einen Spiegel ins Wunderland zurück ging, fühlte es sich an, als würde man nach Hause kommen und ich glaube Alice hat sich genauso gefühlt.

Dann wurde man auch endlich in die EIGENTLICHE Story eingeführt. Der Hutmacher hat seinen allerersten Hut gefunden und glaubt deshalb, dass seine Eltern und Familie noch leben und ist vor Ungewissheit und dem Fakt, dass ihm keiner glaubt, total krank geworden,

Alice Aufgabe ist es nun, herauszufinden, ob seine Familie noch lebt bzw. die Vergangenheit so zu verändern, dass seine Familie überlebt. Und natürlich hängt mal wieder alles an Alice.

So lernt Alice die personifizierte Zeit kennen und die Geschichte kommt so richtig ins Rollen. Natürlich spielt auch die rote Königin wieder eine Rolle und man lernt eine ganz neue Seite von ihr kennen.

Die ganze Zeit habe ich überlegt, woher ich die Synchronstimme von Alice kenne, denn sie kam mir so extrem bekannt vor und Google spuckte mir das Ergebnis aus: Marie-Luise Schramm, die Hörbuchsprecherin von Rosen und Seifenblasen, sowie Lilien und Luftschlösser (ich warte übrigens sehnlichst auf den dritten Teil Audible!!). Was Google auch noch ausspuckte, sie spielte damals die Milli in Mama ist unmöglich. Finde ich gerade dezent witzig, da ich das früher immer geschaut habe... so schließt sich mal wieder ein Kreis. 

Nun aber zu meiner Meinung. Alles in allem fand ich den Film ganz... okay... der erste Teil hat mir definitiv besser gefallen.
Man merkt wieder, dass Tim Burton seine Finger mit im Spiel hat und sobald Alice ins Wunderland zurück kam und alle bekannten Charaktere da waren, fühlte man sich auf Anhieb wohl.

Die Story an sich fand ich auch echt gut, da man so einige Hintergrundinformationen erfuhr, die man im ersten Teil noch nicht wusste.. vorallem was die rote Königin betrifft.

Und vorallem das Ende konnte mich echt begeistern. Zwischendrin gab es auch immer wieder mal Momente, wo ich mir ein Schmunzeln nicht verkneiffen konnte.

Meiner Meinung nach hätten wir uns den einen €uro für den 3D-Effekt sparen können und auch in die normale Vorstellung gehen können (Warum läuft diese in unserem Stammkino nur um 14:30 Uhr?!). Es gab genau ZWEI Stellen, wo ich den 3D-Effekt echt genial fand. Einmal, wo Alice ins Wunderland fällt, die Stelle sieht man ja auch schon im Trailer und da ist 3D natürlich echt genial, wenn es so wirkt, als würde Alice direkt auf einen zufliegen.
Aber die Szene, wo ich echt sprachlos vom 3D-Effekt war, war der Raum mit den herunterhängenden Uhren, dort fand ich den Effekt echt genial und war mega begeistert, kann mir nicht vorstellen, dass dieser Raum in 2D auch so besonders wirkt.

Einen Negativpunkt am Film habe ich noch.. und zwar die Länge. Der Film geht knapp zwei Stunden und meiner Meinung nach hätte man echt einiges wegkürzen können. Vorallem die mehreren Reisen oder wie Alice zwischendrin zurück in der "realen Welt" war. Das war auch in etwa der Zeitraum, wo ich gedanklich abgedriftet bin und... um ehrlich zu sein... fast eingeschlafen wäre.... und das sollte ja eigentlich bei einem Film nicht unbedingt passieren...

Fazit

Alles in allem bereue ich es nicht, dass wir uns den Film im Kino angeschaut haben, denn es ist doch ein ganz guter Film und ich hatte einen wunderschönen Abend. Der Vollständigkeit halber, werde ich ihn mir auch auf DVD kaufen und dann nochmal in 2D anschauen und mal schauen, wie er beim zweiten Mal wirkt.  Trotz allem konnte er aber nicht mit dem ersten Teil mithalten.

Übrigens kann man sich den Film auch ansehen, wenn man den ersten Teil nicht kennt (:



Kommentare:

  1. Hey,
    deine Filmkritik gefällt mir echt gut.
    Ich habe mir damals den ersten Teil von "Alice im Wunderland" auch angeschaut, fand ihn aber leider sehr düster. Ich glaube, da bin ich einfach etwas Disney versaut :-). Aber das ist ja auch irgendwie ein Stilmittel von Tim Burton.(Mein Lieblings Film von Tim Burton ist "Sweeney Todd").
    Und diese ganzen 3D Vorstellungen sind irgendwie nur Geldmacherei...

    viele Grüße
    Emma

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    1. Hey
      danke für deinen Kommentar :) Also als Filmkritik würde ich das jetzt nicht bezeichnen, aber vllt. kann ich das irgendwann besser :D
      ja gut, es ist schon ein wenig Disneyuntypisch :D ist Sweeney Todd der Film, wo irgendwie ne Hochzeit mitm Skelett ist? da kenn ich nur das eine Lied draus :)
      Ich sag mal so, wir haben 1€ draufgezahlt auf den normalen Kinopreis, das geht noch... aber ich kann meistens drauf verzichten :)

      Liebe Grüße
      Mandy :)

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