12 Januar 2018

Colleen Hoover - Maybe not



Erster Satz

Ich bin sicher, dass in der Hölle der Alarmton meines Weckers in voller Lautstärke über ein Lautsprechersystem abgespielt wird, um die Schreie der ganzen verlorenen Seelen dort zu übertönen.

Inhalt

Ein Mädchen als Mitbewohnerin in der WG? Nichts lieber als das, denkt Warren. Vor allem, wenn besagte Mitbewohnerin so überaus attraktiv und sexy ist wie Bridgette.
Doch Warren gegenüber verhält sich Bridgette kaltschnäuzig und abweisend. Offensichtlich hasst sie ihn aufs Blut … oder doch nicht? Was, wenn die Leidenschaft, mit der sie ihn verabscheut, eine ganz andere Leidenschaft verbirgt? Genau die plant Warren aus ihr herauszukitzeln. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Warren Gefahr läuft, sein Herz zu verlieren …

Meine Meinung

Irgendwie kam ich 2018 nicht wirklich ins Lesen herein, weil ich mich zu Silvester "überlesen" habe. Daher schaute ich in meinem Bücherregal nach gaaanz dünnen Bücher, die sich schnell lesen lassen. Mir fielen Finding Cinderella (muss ich aber noch Looking for Hope lesen) und Maybe not in die Hände. Da ich Maybe Someday letztes Jahr total mochte, zog ich mir kurzerhand das eBook auf meinen Kindle und fing an zu Lesen. 
Keine 24h später (ok, stimmt nicht ganz) hatte ich das Buch auch schon beendet. Wie damals bei Will & Layken kam das Buch zu einer richtigen Zeit und war einfach ein.. Zeichen. Ich hatte mal wieder absolut keine Ahnung und ließ mich in die Geschichte fallen. Anfangs hatte ich ein paar Probleme, weil ich nur noch die grobe Story von Maybe Someday wusste und auch nicht mehr, wer wer ist. Was mir schnell auffiel, es ist nicht von den Protagonisten, die man schon kannte, sondern irgendwelche Nebenfiguren, musste ich nur noch rausfinden, welche :D Aber dies fiel mir mit den Seiten überhaupt nicht mehr schwer und ich war einfach von der Story gepackt.
Ich habe Warren und Bridgette total schnell ins Herz geschlossen und fieberte mit, was aus den beiden werden mag.
Das einzige Zitat, welches ich mir markiert habe (mache allgemein sehr selten sowas), ist dieses hier:
Der einzige Unterschied zwischen dabei sein, sich zu verlieben, und in jemanden verliebt zu sein ist der, dass dein Herz schon weiß, was du fühlst, aber dein Hirn noch zu stur ist, um es zuzugeben. (S. 122 f.)
Dieses Zitat beschreibt eigentlich perfekt das ganze Buch in einem Satz.
Was ich auch sehr gut fand, dass ich einzelne Stellen aus Maybe Someday wiedererkannt habe. Sowas finde ich immer schön, wenn man einzelne Szenen nochmal aus einer anderen Perspektive erleben kann.
Insgesamt fängt Maybe not glaube ich deutlich vor Maybe Someday an und endet zeitlich irgendwo in der Mitte der Hauptgeschichte. Insgesamt bekommt man von Ridge und Sydneys Geschichte (welche in Maybe Someday thematisiert wird) nur ganz leicht am Rande etwas mit, was mich aber absolut nicht störte, da Warren (Protagonist in Maybe not) einfach aktuell andere Probleme hat als das Liebesdreieck zwischen Ridge, Maggie und Sydney.
Insgesamt ist das Buch wieder sehr emotional und ich musste tatsächlich auch mal wieder die ein oder andere Träne verdrücken.
Irgendwie hoffe ich insgeheim, dass die Reihe noch weitergeht, da es noch genug Charaktere gibt, deren Story man erzählen könnte.

Fazit

Das Buch hat meine emotionale Welt mal wieder auf den Kopf gestellt. Das Buch hätte meiner Meinung nach deutlich länger sein können und damit nicht nur ein Spin-Off, sondern eine richtige Fortsetzung.

Über den Autor

Colleen Hoover stand mit ihrem Debüt ›Weil ich Layken liebe‹, das sie zunächst als eBook veröffentlichte, sofort auf der Bestsellerliste der ›New York Times‹. Mittlerweile hat sie auch in Deutschland die SPIEGEL-Bestsellerliste erobert. Mit ihren zahlreichen Romanen, die alle zu internationalen Megasellern wurden, verfügt Colleen Hoover weltweit über eine riesengroße Fangemeinde. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.
(Quelle: dtv Verlag)



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